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Schwach, Blau-Gelb, Speuzer

B1-JugendAm gestrigen Sonntag hatte die schwach aufspielende B1 der Speuzer hochverdient mit 0:1 das Nachsehen gegen die ebenfalls schwache, aber am Ende doch besser aufspielende, B-Jugend des SV Blau-Gelb Frankfurt.

Dabei ging das Spiel aus Sicht der Gastgeber sehr gut los. Vom Anpfiff an drückten die Sportfreunde gnadenlos in Richtung Tor der Blau-Gelben, schafften es aber nicht, vier hochkarätige Chancen in den ersten Spielminuten im Tor der Gäste unterzubringen.

Was dann folgte, war das, was man auch oftmals in der Bundesliga zu sehen bekommt. Gegen die bis zu dem Zeitpunkt eigentlich chancenlosen Gäste wurde das Spiel aus der Hand übergeben; die Speuzer machten den Gegner durch ihr Abschalten und also Folge des so spontan nicht mehr vorhandenen Engagements stark. So wurde den Gästen von der elften bis zur 70. Spielminute das Spiel nahezu komplett überlassen. Die Akteure der Blau-Gelben fielen im Verlauf des Spiels reihenweise nach kleinsten Berührungen - oder sogar ohne solche - um, und so bekamen sie gefühlte 50 Freistöße zugesprochen, während die Uhr gnadenlos runtertickte. Es war zum aus der Haut fahren aus Sicht der Speuzer. Doch letztlich war es einfach clever, wie die Gästespieler das mangelhafte Defensivverhalten der Speuzer in Ballnähe ausnutzten, viel abgebrühter waren und den absolut naiven "barmherzigen Samaritern in weiß-blau" zeigten, wie man ein Spiel und den Gegner kontrolliert.

"Das ist doch nicht normal, wie die fallen" hallte es immer wieder über den Platz. Klar war es nicht "normal", aber es war clever! Die Jungs vom FFV durchschauten trotz klarer Ansagen in der Halbzeitpause und einer unmissverständlichen taktischen Vorgabe, die in der Kabine fast laut bejubelt wurde, nicht, wie Blau-Gelb das Spiel aufzog. Dass der Torwart keinen Abstoß beherrschte, dass man in Halbzeit zwei Offensivpressing spielen wollte - diese Anweisungen wurden letzendlich nur in den letzten zehn Spielminuten umgesetzt - also Blau-Gelb bereits mit 1:0 führte. Dass sich in der Schlussphase dann auch massenhaft Gelegenheiten ergaben, das Spiel nicht nur auszugleichen, sondern in einen Sieg umzuwandeln, war ebenso folgerichtig wie enttäuschend und erschreckend. Am Ende waren zehn Minuten ernsthafter Einsatz und die desaströse Präzision in diesem Zeitraum zu wenig, obwohl die Speuzer in der Hintermannschaft sogar das nötige Quäntchen Glück hatten: Allein einem Lattentreffer in der 65. Minute war es zu verdanken, dass die Messe nicht schon mit 0:2 gelesen war.

Nach den schwachen Auftritten und Niederlagen gegen die spielerisch nicht stark einzuordnenden, aber durchaus clever spielenden Mannschaften von Praunheim, Seckbach und Blau-Gelb tritt am Mittwoch um 18:30 Uhr im Nachholspiel der ungeschlagene Tabellenführer Rot Weiß Frankfurt II an. Normalerweise sollte es seitens der Sportfreunde dann ein absolutes Topspiel geben, da man bisher im Verlauf der Saison die besten Leistungen gegen die spielstärkeren Teams in der Liga abgerufen hat, die am Ende auch in der Tabelle im oberen Drittel stehen sollten. Allerdings kann man sich nach dem gestrigen (weitgehend misslungenen) Versuch, Fußball zu spielen, durchaus Sorgen machen, dass es am Mittwoch gegen die - Stand heute - offensivbeste Mannschaft der Liga eine zweistellige Niederlage geben könnte. Einziger richtiger Lichtblick war gegen Blau-Gelb Eleftherios, der Felix, der sich beim Spiel der A-Jugend gegen Bruchköbel verletzt hatte, im Tor der Speuzer hervorragend vertrat.

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