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Schlaf, Kindlein, schlaf!

B1-JugendGegen den Tabellenletzten aus Oberrad, hieß die Marschroute: 3 Punkte einfahren und das Abstiegsgespenst vertreiben. Die Gäste hatten vor dem Spiel magere 5 Punkte geholt und stehen als fast sicherer Absteiger eigentlich fest, spielten aber mit breiter Brust von Anfang an gegen kopflose und viel zu hektische Speuzer.

Vor dem Spiel lautete die Ansage des Trainers: "Spielt auch mal einen langen Ball". Dass in der ersten Halbzeit aus dem „mal“ ein „immer“ wurde, brachte den Trainer zur Verzweiflung, die Stürmer zur Verzweiflung und die gegnerische Abwehr zu Jubelarien. Das 0:1 resultierte aus kollektivem Tiefschlaf heraus, von halb rechts erfolgte ein Schuss gegen den Pfosten, alle bleiben stehen und gucken dem Oberräder Angreifer zu, wie er in aller Ruhe zum Torerfolg kommt. Auf die Frage des Trainers, wie das passieren konnte, kam die Antwort: "Wir dachten, der Ball geht ins Aus und nicht an den Pfosten." Das ist natürlich eine Begründung, den Schlaf nicht unterbrechen zu müssen. Das 0:2 war dann kein Tiefschlaf mehr, dies war schon nahe am Koma. Felix mit dem Abwurf auf Petros. Der geht dem Ball nicht entgegen, sondern blieb stehen und vertändelte so den Ball. Der Gegner sagte danke, und so ging es mit einem 0:2 Rückstand in die Pause.

Auch die Pausenansprache weckte nicht wirklich irgendwen, denn so wie es anfing, so ging es weiter - wobei: eigentlich noch viel, viel schlimmer. Wer dachte, schlechter kann man nicht Fußball spielen, der täuschte sich, denn ja, es wurde noch fürchterlicher. Zwar wurde jetzt endlich auch mal versucht, zu kombinieren und kurze Pässe zu spielen, aber spätestens der dritte Pass ging zu einem Gegenspieler. Die Jungs aus Oberrad mussten wirklich nichts Dolles tun, um in diesem Spiel als Sieger vom Platz zu gehen.

Natürlich war ohne Humphrey, Tomas und Soufiane, die Mannschaft dezimiert, aber alle die auf dem Platz standen, haben eigentlich das Format, gegen eine Mannschaft, die mit 5 Punkten im Keller steht, mitzuhalten. Nachdem dann auch noch unsere beiden Innenverteidiger Petros und Justin verletzt vom Platz mussten, war der Ofen völlig aus. Man verlor ohne Gegenwehr und ohne eine echte Torchance mit 0:5. Bei diesem Spiel standen fünf Trainer auf dem Platz, ein aktueller, drei ehemalige und ein verletzter Spieler. Keiner dieser Fünf hatte eine Antwort oder eine Idee, wie man es in den kommenden Spielen besser machen kann. Letztendlich kann es nur die Mannschaft ändern! Die steht auf dem Platz und schießt Tore (sollte Tore schießen), nicht der Trainer.

Es kann nicht schlimmer kommen, das ist das Positive….oder doch???

Es spielten: Felix – Sandro, Justin (Usama), Petros (Ali), Riza – Richi, Raphael (Sandeep), Jay, Alex – Mihail , Stephan

 

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