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Versuch einer Übersetzung!

Konnten die Speuzer das Hinspiel in Nieder-Eschbach mit einer Hammer-Leistung noch 6:4 gewinnen, wurden dem Team heute die Grenzen überdeutlich aufgezeigt. Im Herbst letzten Jahres haben die Sportfreunde bis zur letzten Minute gekämpft und dann auch verdient gewonnen gehabt. Von Kampfgeist war diesmal nicht viel zu erkennen - ganz im Gegenteil.

Von der ersten Minute an schauten die Speuzer nur zu, wie die Nieder-Eschbacher spielten: nämlich als Team und mit schönen Kombinationen und Spielzügen. Die Leistung der Speuzer hingegen war traurig anzusehen. Dabei ging es gar nicht so schlecht los. Das 0:1 wurde weggeschenkt, aber ein Solo von Alex konnte fast im Gegenzug nur per Foul gestoppt werden, und es gab Eltmeter. Den schoss leider Veera dem Gästekeeper in die Arme. Was dann geschah, ist ganz einfach dumm gewesen. Fehlender Einstellung, kein Mannschaftgeist, kein Zusammenspiel, keinerlei konstruktiver Spielaufbau. Die Speuzer versuchten es nur mit - erfolglosen - Alleingängen. Alex verballerte Chance  um Chance, wenn er den Ball bekam, ging auch erst keiner mit, weil sie wussten, dass er den Ball nicht abspielen würde. "Egal, wo der Ball landet, ich bin der beste Spieler und spiele morgen bei der B2. Wenn es 0:5 steht, bitte ich um meine Auswechselung, denn die anderen mögen verlieren, aber ich nicht," so geht das nicht. Ebensowenig wie Ayman, der Sechser spielte und nach einem Ballverlust stehen bleibt und für jeden ersichtlich denkt "Ach egal, die anderen sollen hinterherlaufen und gucken, dass sie sich wegen. Ich mache, was ich will, ich spiele ja morgen auch bei der B2!" Über Jaswinder und Eldin ließe sich heute Ähnliches sagen. Das war eine sehr überhebliche und ganz, ganz schwache Vorstellung. Lobt man Spieler, bekommen die eine falsche Einstellung. Die Antwort auf die Frage des B2-Trainers, wer gut sei und aushelfen könne, fiel diesmal einfach und kurz aus: "Wir haben derzeit keine guten Spieler!" Der Trainer hat kein Verständnis für die Überheblichkeit und dafür, dass die Trainingsübungen nicht eingesetzt werden. Manche Spieler verstehen nicht, dass Fußball ein Teamsport ist: sie sind einfach nur geizig, und geht es nur um das Torschießen. Unser Abwehrspieler Kaleb hat es den Möchtegern-Angreifern gezeigt, wie es geht. Jaswinder geiert und versucht, aus unmöglichem Winkel ein Tor zu machen, aber immerhin war dann Kaleb zur Stelle und schob einfach nur ein. Jaswinder hätte viel leichter einfach quer spielen können, aber er tat es nicht.

Positionen werden einfach verlassen, was dem Gegner Räume bietet. Egoismus siegt über den Teamgeist. Aber nun: Jetzt geht es zur Sp.Vgg. 02 Griesheim, und der Trainer hofft, dass die Speuzer sich fangen und erheblich besser als heute spielen.

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