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5:7 - Vorsprung reicht nicht

D1-JugendDie D1 der Speuzer ging in Eschersheim nach drei Wochen endlich wieder mal in Führung und gewannen dann auch souverän und mit der nötigen und möglichen Ruhe mit 5:2. Tomo nutzte der Vorsprung nichts - er kassierte mit der Ersten bei Makkabi in einem bedeutungslosen Spiel einen Haufen Tore und durfte sich als 5:7-Verlierer fühlen... 

Vor allem in der ersten Halbzeit spielten die Speuzer sehr dominant und schnürten die Heimmannschaft in ihre Hälfte ein. Das Passspiel funktionierte trotz des sehr holprigen Rasenplatzes sehr gut, und die Speuzer erspielten sich Chance um Chance. Die erste hatte Berkay, jedoch schoss er drüber. Besser machte es kurz darauf Tarik, wobei der Torwart der Gastgeber das 1:0 stark unterstützte. Nach einem Aufbau über links und einem Pass zu Game lief Marco in die Mitte ein. So machte er vorbildlich Platz für Tarik auf der Außenbahn. Tarik zog in den Strafraum und spielte quer auf Gedeon, der kurz vor dem Torwart stand. Gedeon trat zwar in der Hektik über den Ball, aber der irritierte Torwart ließ den Ball durch die Beine ins Tor trudeln. Die Speuzer spielten weiter nach vorne und trafen mit der nächsten Chance schon wieder: Berkay wurde in der Mitte angespielt, drehte sich zum Tor und lief noch drei Meter, bevor er zu einem Hammer ansetzte, der erst gegen die Latte sprang und von da vor die Füße zu Marco, der locker ins Tor einschieben konnte.

Der Torhunger der Jungs war noch nicht gestillt. Es wurde weiter angelaufen und gut verteidigt. Gedeon stürmte links nach vorne legte auf Marco ab. Der Schiedsrichter entschied jedoch zu Unrecht auf Abseits und gab dieses Tor nach starker Abnahme von Marco nicht. Vielleicht wollte der Schiedsrichter seinen Fehler wieder gut machen, als er drei Minuten später übersah, dass Gedeon deutlich im Abseits stand. Gedeon legte stark quer auf Marco, der wieder nur einschieben musste und so einen Doppelpack schnürte. Berkay hatte noch zwei gut heruasgearbeitete Möglichkeiten, vergab diese aber.

Die Speuzer wechselten komplett durch. Marco, Gedeon, Game und Shefket wurden durch Marcin, Devrim, Okan und Kristian ersetzt. Die Speuzer hatten Anstoß und spielten Marcin an, der wohl zu viel Zeit zum überlegen hatte. Erst drehte er sich zu Osam, spielte aber den Pass nicht. Dann entschloss er sich, doch nach Außen zu spielen - aber dann doch nicht. Er drehte sich wieder zu Osam. Dabei ließ er sich viel zu viel Zeit, wurde aggressiv angelaufen und ging dann gezwungenermaßen ins Dribbling, was einen Ballverlust zu Folge hatte. Ruckzuck stand es so nur noch 3:1.

Die Speuzer brauchten nun 5 Minuten, um sich zu fangen und mit den Umstellungen klar zu kommen. Dann erspielte das Team sich wieder reihenweise Chancen´: Erst scheiterte Kristian zweimal um Haaresbreite, und dann begann Okan mit seinem persöhnlichen Chancenwucher. Zweimal schloss er überhastet alleine vor dem Tor in Richtung Galluswarte ab, einmal schoss er dem Torwart direkt in die Arme. Nach 15 Minuten wechselten die Speuzer wieder vier Mal, so dass jeder Spieler der von Anfang an spielte 45 Minuten spielen durfte; und jeder der auf zu Spielbeginn erstmal auf der Bank Platz genommen hatte, 30 Minuten Einsatzzeit bekam - nur der Keeper spielte durch! Game scheiterte nach seiner Wiedereinwechselung aus vier Metern im Eins-gegen-eins am Torwart. Dann durfte Okan wieder ran: Rechts wurde er von Kristian eingesetzt und schloss ins Torwarteck ab statt diagonal zu schießen. Der Tothüter war zur Stelle. Dann schoss er nochmal aus zentraler Position über das Tor. Kristian bat nach starken 25 Minuten um seine Auswechslung, weil er sich vollkommen auspowerte, dafür kam Berkay wieder in die Partie und Okan wechselte auf die Außenbahn. Okay setzte Berkay ein, der versuchte es per Volley. Um dann zurückzuziehen und lieber Devrim am langen Pfosten mit links anzuspielen - 4:1. Kurz vor dem Schluss wurde Berkay in der Mitte völlig blank gelassen und bestrafte dies mit einem weitereren Treffer. Den letzten Treffer erzielte Eschersheim nach einem Ballverlust im Offensivspiel der Speuzer. Shefket war gegen die angreifende Überzahl machtlos: Das 2:5 war aber kein Problem, denn dann war auch Schluss. Endlich wieder mal ein Sieg, endich wieder mal paar Tore, auch wenn die Chancenausnutzung im zweiten Durchgang zu wünschen übrig ließ...

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